Wer Aufgibt hat verloren

Wer aufgibt hat verloren. Die Autobiographie von Henry Maske!

Taktik statt Prügel, hohe Schule statt Handwerk: Henry Maske ist eine Legende. Sein Stil und seine Fairness, dazu ein kräftiger Schuss Power and Glory machten ihn zum Boxzar und Medienstar. Unvergessen seine von internationalen Künstlern gestalteten Boxmäntel, die er zugunsten wohltätiger Zwecke versteigern ließ. Unvergessen sein Einzug in den Ring, inszeniert zur triumphalen Vangelis-Musik. Sein letzter Kampf fand vor zehn Jahren statt.

Doch Henry Maske ist immer noch ungeheuer populär. Er ist erfolgreicher Unternehmer, gefragter Management-Referent und unterstützt mit dem Henry Maske Fonds sozial benachteiligte und gefährdete Jugendliche.

In diesem Buch lässt uns Henry Maske erstmals an seinen Erinnerungen teilhaben: an seiner Kindheit in einfachen Verhältnissen, der Jugend in der DDR, dem schwierigen Übergang in die Profi-Liga, seinem dramatischen Ausstieg, seinem erfolgreichen Neuanfang. Eine seiner wichtigsten Botschaften lautet, immer ein klares Ziel vor Augen und den Willen zur Leistung zu haben. Das setzt ungeheure Energien frei.

Was erwartet dich in “Wer Aufgibt hat verloren”?

Die Erinnerungen des Mannes, der auf dem Cover mit stahlblau (nachkolorierten) Augen in die Zukunft blickt, beginnen mit dem Schlimmsten. Was die Krönung einer glanzvollen Boxerkarriere hatte werden sollen, war zum Fiasko geraten. Zu jedem ordentlichen Buch übers Boxen gehören solide Kampfberichte. Dass es sich dabei aber ausgerechnet um jenes bittere letzte WM-Gefecht 1996 gegen Virgil Hill handelt, muss Henry Maske – es dringt aus jeder Zeile -, hart angegangen sein. Eine solche erste Runde ehrt ihn und gleichzeitig wird klar: So stilistisch elegant Henry Maske sich im Ring bewegte, so routiniert führt er nun die Feder.

Nur wer wendig bleibt, kann auch ausweichen. Kindheitsmaxime des jüngsten Sprößlings einer gutbürgerlichen Familie aus dem brandenburgischen Jüterbog, die im späteren Sportlerleben allerhöchste Gültigkeit erhalten sollte. Gleich zu Anfang geht Maske allerdings in die Offensive, kontert Medienberichte von einer zweitklassigen DDR-Kindheit mit dem Bild eines idealen Elternhauses als Hort von Liebe, Recht und Ordnung. Nicht das einzige Mal blitzt hinter der toughen Fassade eine merkwürdige Verletzlichkeit und Dementierwut auf.

Der Sportclub gegenüber der Schule eröffnete dem Sechsjährigen die Welt der starken Männer. Der DDR galt Boxen als hochfördenswerte Renommier-Sportart. Das Urteil des berühmten Sportinternats des ASK Frankfurt dann allerdings ernüchternd: Zu dünn, zu wenig Mumm! Sie vergaßen seine Wendigkeit. Drei gewonnene Spartakiaden belehrten sie eines Besseren. Obschon Maske sich in seinen Erinnerungen zu Diktatur und Doping äußerst bedeckt hält, sollte er in Sachen Parteiräson Jahre später nach verlorenen Kämpfen eigene bittere Erfahrungen machen.

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5 Antworten

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